Auf – auf – auf und davon…

Auf und davon…

„Nun ist es endlich so weit! – Ich gegen die Natur; Ich gegen die Einsamkeit; Ich gegen die Bequemlichkeit!“…. Gedanke wie diese schießen mir durch den Kopf, während ich mit meinem Schatz auf einer recht unbequemen Bank außerhalb der Sicherheitszone am Flughafen München sitze.

Es ist ca 21:30 Uhr. Eine Mischung aus Vorfreunde, Ungewissheit, Nervosität und Pre-Heimweh macht sich breit. Ein letzter Abschied von Schatz und zack – flutsche ich wie geölt durch die Sicherheitsabsperrung. Letzte Einkäufe (u.a. eine Flasche Whiskey) erledige ich im Eiltempo im Dutyfree und sprinte mit motivierender Musik im Ohr (und viel zu dick angezogen denn in Island soll es bei Ankunft ca. 5 Grad haben – Ende Mai!), halb geistig abwesend Playback-mimend Richtung Terminal (was natürlich nur mit Zug und im letzten Eck des Flughafens lag 😉 )

Rein in den Flieger und auf gehts in Richtung Abentuer …..

Anbei ein paar voll-motivierte Eindrücke 🙂 

Kaum im Flieger angekommen, kippe ich weg bis ich von einer völlig übertrieben freundlichwirkenden Stewardess geweckt werde (Es ist 23:30!). Essen + Bier sind das Ergebnis. Ehrlich gesagt – es war lecker. Der Magen ist gefüllt ich nicke wieder weg. Plötzlich – Luftlöcher, alles wackelt – ich werde sehr heftig aus dem Schlaf gerissen. Unverständliches gebrummelt vom Pilot. Ich schaue es dem Fenster und bin baff…. Sonne am Horizon – mitten in der Nacht? Klasse ! 🙂