Equipment / Stuff / Food and more….

Alles was dazu gehört…

Das Vorhaben ist definiert, ein Ziel ist gefunden, der Fokus gesetzt und die Gedanken rotieren….

„HILFE?“ – ein stiller Ausruf der sich schon schnell in meine Gedanken einschlich. Ich erinnere mich an damals als wäre es gestern gewesen………draußen klirrende kälte – der frisch gebrühte Kaffee dampfend in meiner Kaffeetasse – eine brennende Zigarette, dessen Rauch sich bläulich und wabernd durch die Morgenluft zieht… „Nun gehe ich das Projekt endlich an!“ dachte ich mir. Ein Lächeln zog sich über mein komplettes Gesicht. Das Projekt „Auszeit von allem“ nimmt mit der Entscheidung es zu tun endlich Gestalt an. Doch wo fange ich an? Was muss ich beachten?

Also setzte ich mich hin und begann mit einer Recherche, welche (für mich) seines Gleichen sucht. „Zuerst einmal schauen, was ich bezüglich Land und Wetter beachten muss“ – dachte ich mir.  Doch schon die erste Googlesuchanfrage stellte sich als nicht zu bewältigender Berg an Informationen dar. Ergebnisse über Ergebnisse türmten sich auf… von einfachen Klimatabellen bis hin zu detaillierten Reiseberichten.

Nach mehreren Blogs / Reisereportagen / Wetterdiagrammen / Youtube-Videos / Gefahrenhinweisen & co. hatte ich endlich einen groben Eindruck von den extremen Wetterkapriolen, welche sich in Island quer durch das Jahr hinweg ergeben könnten (zu mindestens ging ich anfangs – Naiv wie ich war- davon aus). Im Nachgang erkundigte ich mich auf unterschiedlichen Trekkingseiten über das vor Ort benötigte Equipment und erstellte mir eine grobe Liste.

Die Liste war erstellt …. der Schock über die anstehenden Kosten konkret. Ich saß vor einer riesigen Aufzählung von Dinge, welche ich angeblich benötigen würde (Zelt, Klappspaten, Kompass, Trinkbeutel, Wanderrucksack, Erste Hilfe Tasche, spezieller Schlafsack für kalte Zonen, Isomatte mit Isolationsfunktions, Bandagen für den Notfall…und…und..und..).

Kurze Hand entschloss ich mich dazu – einen Großteil gebraucht zu kaufen, was nicht so einfach war, denn suche mal was du selbst nicht kennst 😉

Tag für Tag, Woche für Woche kämpfte ich mich ich durch unterschiedlichste Lektüren, studierte Testberichte, verhandelte auf Kleinanzeigen und schlussendlich fand ich auch einen Großteil der Ausrüstung zwar gebraucht aber im super Zustand (anbei ein ganz großes Dankeschön an alle Privatverkäufer, die mir dabei geholfen haben mein Vorhaben umzusetzen indem sie mir teilweise preislich so massiv entgegen gekommen sind, dass es von mir schon fast frecht war die Dinge zu diesen Konditionen zu kaufen 🙂 ). Den Rest bezog ich – eher aus nervlichen Gründen – in diversen Onlineshops.

Zeit für ein Zwischenfazit:

  • Klimawerte, Check!
  • Unwegsamkeiten, Check!
  • ein paar Worte auf isländisch, Check!
  • Ausrüstung, Check!
  • spezielle Trekkingnahrung, Check!
  • -> Trekkingpfad?, ups… da plant man wie ein Besessener und vergisst Tatsache das Wesentliche „und zwar wo will ich eigentlich überhaupt hin?“

Also auf ein Neues… Karte auf, Notebook auf, Google an und auf gehts…. 😀